detox frei interpretiert

Detoxwasser in feinen Gläsern

Während ich mit meiner Base telefoniere, esse ich noch die restlichen Chips vom Vorabend aus der Schale und spüle sie mit dem abgestandenen Spezinagla runter. (Martina Schwarzmann definiert Nagla folgendermaßen: „Das, was in Köln ein Bier ist, das ist in Bayern ein Nagla.“) Insider wissen, dass ich seit einiger Zeit besonders darauf achte, das Fassungsvermögen meiner Spülmaschine maximal auszunutzen. Aber das nur als schwache Ausrede für meine morgendliche Entgleisung. Gesundes Frühstück sieht anders aus, Weiterlesen „detox frei interpretiert“

Der Endspurt läuft

Na, wie sieht’s aus? Wie ist die Lage? Alle Vorbereitungen getroffen? Plätzchen sind fertig und alle Geschenke hübsch verpackt? Ich bin selbst überrascht, aber ich glaub‘ ich bin fertig. Ich habe den Eindruck, dass der Vorweihnachtswahn jedes Jahr schlimmer wird und kann das oft überhaupt gar nicht nachvollziehen. Wo ist sie denn hin, die so genannte „Staade Zeit“? Die Zeit, in der man eigentlich zur Ruhe kommen sollte und sich zur Besinnung aufrufen könnte. Doch was passiert statt dessen?

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Solange es ging

Bis vor kurzem dachte ich, das Heimwerkermekka für den Durchschnittsmann liegt bei uns nahe der B13. Der Ort, an den Hausfrauen ihre Männer am Samstagvormittag mit dem Auftrag losschicken, eine Ersatzglühbirne zu besorgen. Mit der Gewissheit, sie bis zum Mittagessen aus dem Weg geräumt zu haben. So lange dauert es für gewöhnlich, ehe Weiterlesen „Solange es ging“

Der Weg zum richtigen Buch

Nachttisch mit Bücherstapel. Im Hintergrund ist ein weiterer Bücherberg zu sehen.

 

Unendliche Wiederholungen von Klassikern und wo man hin zappt ein Mord nach dem anderen. Von den Realityshows ganz zu schweigen. Wirklich prickelnd ist das Programmangebot unserer Fernsehsender an den meisten Abenden nicht wirklich. Ich frage mich manchmal, wer sich das allabendlich antut. Vielleicht der große Teil der Bevölkerung, der selbst keine Probleme hat und sich deshalb vor Augen führen muss was denn alles sein könnte, wenn sie denn kein so tolles Leben hätten? Glückspilze sind da noch die Sportfreunde, für die abhängig von der Jahreszeit fast rund um die Uhr Fußball, Basketball oder Biathlon übertragen wird.

Du gehörst zu keiner der beiden genannten Gruppen? Dann geht es Dir wie mir.

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Diätversuch Klappe die 2.

Alte Buchenallee im Herbstlaub

Ich bin nicht Multitasking fähig und das ist auch gut so. Ich habe „Digitale Demenz“ von Manfred Spitzer gelesen. Darin beschreibt er einleuchtend, weshalb es nicht unser Ziel sein kann, Multitasking zu betreiben. Geschweige denn, diese Fähigkeit tatsächlich von uns und anderen zu erwarten. Ja, sicherlich kann man mehrere Aufgaben gleichzeitig erfüllen. Nur die Qualität der Ergebnisse ist meist fragwürdig. Dennoch probiere ich es ständig, zum Teil sogar mit zufriedenstellendem Ergebnis. Ich kann telefonieren und Karotten schälen. In der Sonne sitzen und Kaffee trinken. Putzen und dabei meiner Familie Verwünschungen an den Kopf werfen.

Aber Alltag und Abnehmen hab ich einfach nicht drauf.

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Gute Tage

Willi bein Verteilen des fertig gebratenen Dönerspießes

Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Reihe von guten Tagen.

So lautet ein Zitat von Goethe. Ich kann ihm da nur eingeschränkt Recht geben. Ich habe tolle Tage hinter mir. Es zeichnete sich im Vorfeld bereits ab, dass es ein chaotisches und turbulentes Wochenende werden würde.

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Tagebuchauszug

Naturaufnahmen der Altmühl bei Dämmerung. Vom Boot aus aufgenommen.

Di 31.07.18
Ich spiele Urlaub

Es ist brütend heiß draußen. Zwar muss ich noch täglich auf die Arbeit, doch sobald ich daheim bin, tu ich einfach so, als hätte ich schon Urlaub. Um mich herum haben ja bereits alle Ferien. Wir genießen unseren Garten, den Badebottich und die Unmengen an Eisvorrat im Gefrierschrank. Das kommt meiner Figur nicht gerade entgegen, aber für dieses Problem habe ich mir aus der Bücherei eine Abnehm- CD ausgeliehen. Angeblich sollen nach dem Anhören die Pfunde wie von selbst purzeln. Toll, das wird ein Spitzensommer!

Fr 03.08.18
Die Spuren sind nicht mehr zu leugnen.
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Gurkenschwemme

Ein Gurkenberg inmitten von Gurkenstauden

Zuerst ziehe ich auf dem Fensterbrett die eigenen Pflanzen in kleinen Töpfen vor. Umsorge sie, achte darauf, dass sie genug Licht, aber nicht die knalle Sonne abbekommen. Das erste Blattpaar der Sprösslinge freut mich immer besonders. Sobald es einigermaßen vertretbar ist, kommen die Kleinen ins Hochbeet. Meist sind es dann nicht zwei Pflanzen, wie ursprünglich gedacht, sondern vier, da wider Erwarten doch alle Samen gekeimt haben. Weiterlesen „Gurkenschwemme“

Über Geduld und sattgrünen Rasen

Ich stelle jetzt einfach mal die Behauptung auf, dass ich zu den seeehr geduldigen Menschen gehöre. Ich bin tolerant, verständnisvoll, und ich weiß, wann es sich lohnt, sich aufzuregen. Ja, ich bin sicher, einige Menschen werden nun mit den Augen rollen 🙄 , und wieder andere reagieren mit einem dezenten „choooohhh“. Doch wissen all die Leute ja gar nicht, was ich alles durchmachen musste, BEVOR mir der Geduldsfaden doch mal reißen sollte. Sowas ist ja immer eine Momentaufnahme. Und da finde ich die Beurteilung der Situation, und der damit verbundenen Reaktion, nicht immer gerecht. Auch stelle ich diese Behauptung auf, da ich ziemlich sicher bin, dass meine Mama diesen Beitrag nicht lesen wird 😬. Welche Situation mich in der vergangenen Woche BEINAHE dazu gebracht hat meine Geduld zu verlieren, will ich dir erzählen.

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Rabattrausch

Hand auf’s Herz. In uns allen steckt doch mehr oder weniger ein Schnäppchenjäger. Sonst würde der ganze Rabattwahnsinn doch nicht funktionieren. Dabei ist mir, wie dir sicherlich auch, klar, dass niemand etwas zu verschenken hat. Als Gegenleistung präsentieren wir den Konzernen unsere Daten, unsere Gewohnheiten als Verbraucher, ja manchmal sogar unsere Entscheidungsfähigkeit. Gestern habe ich Depp Weiterlesen „Rabattrausch“

Das war’s dann wohl! Aus die Maus🇩🇪⚽️

Kaum hat’s begonnen, schon ist’s wieder vorbei. Die oft gewünschte Wiederholung des deutschen Sommermärchens 2006. Hochsommerliches Wetter, fröhliche Menschen und ausgelassene Stimmung. Ein ganzes Land feiert den Traum in schwarz-rot-gold🇩🇪. Dass Jogis Jungs damals leider nicht Weltmeister im eigenen Land wurden, ist zweitrangig. Eine Fortsetzung gab’s dann acht Jahre später in Brasilien. Endlich konnte die Mannschaft zum vierten Mal als Weltmeister zu Hause empfangen werden🏆. Und nun? 2018? Nix is. Pustekuchen. Aus die Maus. Unsere Nationalelf darf frühzeitig aus Russland abreisen und einige Tage länger den mehr oder weniger  verdienten Urlaub genießen. Und sicherlich handelt es sich hierbei nicht um ein paar Tage in einer bayerischen Ferienwohnung mit Selbstverpflegung. Mein Mitgefühl hält sich in Grenzen. Denn ich habe bereits vor einigen Jahren meine aktive Fußballfanlaufbahn beendet. Ich glaube, wohl aus Trotz.

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Es sind Ferien. Super.

Es sind Ferien, Mutter darf natürlich arbeiten und dementsprechend ist meine Laune. Also nicht, weil ich keinen Urlaub habe, ich mag meine Arbeit ja. Ich gehe wirklich seeeehr gerne arbeiten. Aber alle haben frei. Und da sie sich die lieben Kinder ja erholen sollen in den Ferien, bleibt natürlich keine Zeit, die Spülmaschine auszuräumen oder wenigstens den Staubsaugerroboter mal durch die Küche zu jagen. Man hat ja Ferien😎.

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Krank sein ist gemein

Glasschirm einer Deckenlampe mit verendeten Tierchen im Inneren

Der Rest meiner Familie war in der letzten Woche krank. Magen Darm. Einer nach dem Anderen lag flach und wurde von mir mitfühlend gepflegt. Klar, dass jeder, der eine ganze Nacht im Badezimmer verbracht hat, nicht zur Arbeit oder in die Schule kann. Schlaf ist die beste Therapie, und so steckte ich alle ins Bett und sprang von Zimmer zu Zimmer. Tee, Spuckeimer, Bettwäsche wechseln, das ganze Programm. Da auch mein Mann darnieder lag, konnte ich für die Arbeit weiterhin das Haus verlassen. Alles halb so schlimm, unser Familienunternehmen lief ganz gut weiter. Zum Freitag waren alle wieder fit und wir freuten uns aufs Wochenende. Doch dann….

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Über zu viel Zeit, Bauchtaschen und das TV-Programm

Ich habe Zeit ohne Ende 💃🏻

Immer wieder höre ich als Reaktion auf unseren Blog: „Na duuu musst ja Zeit haben“.🤦🏽‍♀️ Stimmt. Ich habe einen Mann🕺🏽, drei Kinder🚶🏼‍♂️👯‍♀️, Hund🐕, Katze🐈, Mäuse🐀🐁, Fische🐟🐠🐡, Haus🏠 und Garten🏝, einen Job und das ein oder andere Ehrenamt. Und es ist richtig, trotzdem habe ich dafür Zeit. Mehr als genug. Und weißt du warum? Ganz einfach. Ich verrate es dir…

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Die geheimen Geheimnisse einer glücklichen Ehe

Gestern habe ich aufgeräumt. Also nicht wirklich aufgeräumt, sondern ich wollte die externe Festplatte meines Computers aufräumen und bin dann natürlich ins Stöbern gekommen. Es ist unfassbar, wie viel Leben sich auf so einem kleinen, halben schokoladentafelgroßen Teil ansammeln kann. Und für eine Datei brauchte ich besonders lange. Nicht dass ich nicht wusste, was diese beinhaltet, sondern weil es so viel Spaß machte sie zu lesen.

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Interieur-Perfektionismus? Oder Dinge, die die Welt nicht braucht?

Als Digital Immigrant, also als eine, die plötzlich Blogs schreibt, interessiert es mich nun mal, was andere so schreiben. Vergangene Woche war ich aus diesem Grund lange auf Instagram unterwegs, um zu stöbern. Ich fand lustige Sachen, interessante Beiträge und auch Nachdenkliches. Doch eines fiel mir ganz deutlich auf.

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Ohne Plan läuft gar nix!

Darf ich vorstellen? Meine kleinen Freunde, die Listen.

Sicher kennst du sie auch, die so genannten „Tage wie diese“. Tage, an denen alles über einen hereinbricht. Der Arbeitsberg scheint nieeee zu bewältigen und du würdest am liebsten schreiend das Land verlassen. Sofort. Schön ist, dass diese Option immer bestehen bleibt. Doch was ist eine Alternative? Ich habe für mich eine Lösung gefunden, die mir die fluchtartige Auswanderung bisher erspart hat. Bisher.

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Wackelpuddinggehirn auf Eis

Ein grünes Wählscheibentelefon, vor dem Hintergrund einer farbenfrohen Retrotapete.

8.30 Uhr. Endlich sind alle aus dem Haus. Ich bin noch dabei, mich zu orientieren, in welcher Chaosecke ich mich heute Vormittag austoben will, als das Telefon klingelt. Völlig unbedarft nehme ich den Hörer ab, ohne auf die Rufnummernanzeige zu achten. Am anderen Ende der Leitung Rauschen und ein undeutliches „Hallo, Hallo“. Im Nachhinein gesehen wäre genau das der richtige Moment gewesen, um gleich wieder aufzulegen.

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Alles Kaffee oder was?

Das Bild zeigt die Ansammlung einiger Kaffeezubereitungsgeräte aus Glitzers Versuchsreihe. Alles in Allem ziemlich "benutzt", d.h. eingesaut.

 

Kaffeezubereitungszeremonie… Berechtigt? Oder Spinnerei?

Zweifelsohne trägt er an manchen Tagen zum Überleben bei. Doch welche Rolle spielt dabei die Zubereitung? Ist es tatsächlich nötig, ein Sammelsurium von Kaffeebereitern anzuhäufen? Allen, die sich diese Frage schon immer gestellt haben, kann der ausführliche Selbsttest von „GLITZER“ Aufschluss geben.

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