Das Schicksal ist manchmal gemein

Leider hatte ich weder die Zeit, noch die Gedanken, einen gewohnten Freitagsbeitrag zu verfassen. Es gab Wichtigeres. Ich habe schrecklich traurige Tage hinter mir.

 

Aus Datenschutzgründen, und auch um die Pietät zu wahren, werde ich dir nicht erzählen, was passiert ist. Zwar bin ich und meine Familie nur fast direkt betroffen, doch bin ich sicher, dass dies wohl das Schlimmste sein muss, was Menschen geschehen kann. Alleine, dass mir das Mitgefühl für die ganz direkt Betroffenen so das Herz zerreißt, dass meine eigene Trauer in die zweite Reihe rutscht, macht mich um so fassungsloser.

Ich weiß, und dafür bin ich auch sehr dankbar, dass Glitzer meine Freitagsbeitragslücke geschlossen hätte. Aber diese Woche ist nunmal mein Flitzerglitzerfreitag. Es wäre nicht fair, Geschehenes mit gewohnter Wochenordnung zu überspielen. Das Leben besteht nunmal nicht nur aus Glitzer und Flitzer, und Manches ist damit leider auch nicht wegzuwischen. Es wäre nicht Flitzerglitzer, es wäre ein weiterer Social-Media-Fake.  Es gibt Schicksalsschläge, die durch- und überlebt werden müssen. Und es ist mir wichtig, diese auch zu achten und zu respektieren, diesen Raum und Zeit zu geben.

Deshalb möchte ich, dass diesen Freitag auch hier auf dem Blog einfach eine Lücke bleibt. Ich entscheide mich diesen Freitag gegen einen Beitrag und für ein Gebet.

Ich wünsche den vielen Leuten, die Ähnliches erleben müssen, denen es richtig mies geht, das Allerbeste und ganz viel Kraft. Den allen wünsche ich liebe Menschen, die die schweren Zeiten gemeinsam mit ihnen durchstehen. Und ich wünsche mir, dass mehr Menschen darüber nachdenken, was wirklich wichtig ist im Leben. Ich wünsche mir, dass sie jede Kleinigkeit dankbar achten und schätzen. Nimm‘ dir die Zeit. Nimm‘ sie dir jetzt, denn ganz egal wie alt du bist, niemand weiß, wie viel davon noch bleiben wird.

Es ist wirklich wichtig.

R. I. P. 

IMG-20180614-WA0009-02Deine Flitzer

2 Antworten auf “Das Schicksal ist manchmal gemein”

  1. Oh. da klingt ein schwerer Verlust durch die Zeilen.
    Achtsamkeit und Mitgefühl für sich und alle anderen. Das kommt mir fast jeden Tag in den Sinn. Nichts aber auch gar nichts ist selbstverständlich!
    es grüsst dich
    S.

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s